"Wenn wir unser Leben verändern wollen, müssen wir bereit sein, unsere liebgewonnen Gewohnheiten aufzugeben ..."

Tsa-Lung stammt aus dem tantrischen Yoga-System der alten buddhistischen und indischen Master.
Nach den tibetischen Lehren gibt es, neben dem gesamten physischen Körper, auch einen energetischen Körper, der aus Energiekanälen besteht. Die Kanäle (Tsa) dienen dem Umlauf der feinstoffliche Winde (Lung, Prana, Qi, vitaler Atem) und dem Bewusstsein.
Die tibetische Lehre des Yungdrung Bön beschreibt Tsa (Energiekanäle) als Pfad, Lung wie ein wildes Pferd und Tigle (ein Aspekt des Bewusstseins) als Reiter.
Der spirituelle Bön-Meister Tenzin Wangyl Rinpoche verdeutlicht die Beziehung zwischen dem Prana and den Kanälen mit dem Bild eines Hauses. Das Haus ist der Körper. Die Kanäle die elektrischen Leitungen, die das ganze Haus durchziehen. Der Strom, der in diesen Leitungen zirkuliert, ist das Prana. Und die Lampen sind unsere fünf Sinne. Die elektrischen Gerätschaften sind mit den mechanischen Funktionen des Körpers vergleichbar. Fehlt es an Prana, dann gehen die Lampen nicht an oder brennen ganz schwach. Unsere fünf Sinne arbeiten nur teilweise, die mechanischen Körperfunktionen sind eingeschränkt, das Denken wird verwirrt. Das Gleiche passiert wenn die Kanäle blockiert, beschädigt oder gebrochen sind.
Durch die Praxis der fünf Tsa Lung Übungen und der Neunfachen Reinigungsatmung werden Blockaden und Störungen in den Chakren behoben und der richtigen Fluss der Energie durch den ganzen Körper wieder erlangt. All das hat das Ziel, unseren Körper zu heilen, unsere negativen Gewohnheiten zu überwinden und unsere Beziehung zur Umwelt zu verbessern. Durch die Fokussierung des Geistes und durch ein determiniertes Körper- und Atemtraining können wir tatsächlich die gängigen Verhaltens- und Denkmuster des konzeptuellen Geistes lösen und die Ganzheit entdecken.